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Tourismusprogramm Graubünden 2014–2021: Erste Projekte sind lanciert

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Der Tourismusrat Graubünden hat sich in den vergangenen Monaten mit diversen konkreten Projekten beschäftigt. Er hat der Regierung eine erste Projektförderung zum Thema Bike-Vermarktung vorgeschlagen. Für das Projekt "Flow Country Graubünden" hat die Regierung nun einen Förderbeitrag zugesichert.

Mit innovativen Projektideen soll dem Bündner Tourismus zu mehr Standfestigkeit und Ertrag verholfen werden. Ziel des Innovations- und Kooperationsprogrammes ist es, dem Gast ein einzigartiges Erlebnis zu bieten. Verschiedene Handlungsschwerpunkte und Projektideen des im letzten Jahr vorgestellten Programmes werden derzeit konkretisiert. Neue Projektideen können weiterhin von interessierten Unternehmen und Organisationen eingereicht werden. 

Projekt "Flow Country Graubünden"
Graubünden ist heute eine der bekanntesten Mountainbike-Destinationen der Alpen. Diese Position soll mit dem Projekt "Flow Country Graubünden" gefestigt und ausgebaut werden. "Flow Country Graubünden" ist ein Angebots-Netzwerk für den Mountainbike-Tourismus in Graubünden und baut auf den Erfolgen des Projektes graubündenBIKE auf. Den Kern bilden eine zielgruppenspezifische Website und eine Mobile App. Hier informieren sich Mountainbiker über Touren, Anbieter, Veranstaltungen und Angebote. Alle Angebote sind dabei direkt buchbar. Leistungsträger im Mountainbike-Tourismus (Hotels, Bergbahnen, Tourenanbieter u.a.) werden vernetzt und damit die gesamtheitliche touristische Wertschöpfung gefördert. Der Tourismusrat kam in seiner Beurteilung zum Schluss, dass das Projekt vortrefflich in den eingeschlagenen Innovationspfad passt. Es verfolgt einen unternehmerischen Ansatz, ist konsequent aus Sicht des Kunden konzipiert und trägt zur Erhöhung der Wertschöpfung und Verbesserung der Wettbewerbsposition bei. Die Regierung hat für das Projekt auf Antrag des Tourismusrats einen Förderbeitrag von insgesamt 430 000 Franken über die nächsten vier Jahre gesprochen. 

Projekt "Faszination Tourismus"
Eine positive Meinung der Bevölkerung zum Tourismus und dessen Bedeutung ist ein wesentlicher Faktor einer erfolgreichen Tourismuswirtschaft. Neben touristischen Leistungsträgern wie beispielsweise Hotels, Bergbahnen, Restaurants oder auch Event-Organisatoren prägt auch die einheimische Bevölkerung das Image der Feriendestinationen entscheidend mit. Die Bevölkerung soll emotional stärker an den Tourismus gebunden werden. Im Gespräch mit der Interessengemeinschaft Tourismus Graubünden (ITG) sowie den Branchenorganisationen hotelleriesuisse Graubünden und Bergbahnen Graubünden wurde erkannt, dass gemeinsame Anstrengungen notwendig sind. Mit Rückhalt des Tourismusrats Graubünden wird ein Schwerpunktthema für die kommenden Jahre lanciert. Ziel ist es, das öffentliche Bewusstsein zur Bedeutung des Tourismus zu stärken. 

Weitere Projekte in Vorbereitung
Gegenwärtig liegen einige Projekte in unterschiedlichen Reifegraden vor. Der Tourismusrat erwartet weitere gute Projekte im Verlaufe der nächsten Monate. Besonders vielversprechend sind Projektideen zur Förderung des Sommer-Tourismus sowie einer verbesserten gemeinsamen Vermarktung des touristischen Angebots. Bei jeder Projektförderung gelten transparente Spielregeln und Kriterien. So wird konsequent auf die unternehmerische Verantwortung durch eigenes finanzielles und zeitliches Engagement geachtet. Geförderte Projekte müssen Neuigkeitsgehalt aufweisen und somit Innovationen in Gang bringen oder beschleunigen. Der Kanton kann an bedeutsame und innovative Projekte einen Beitrag von bis zu 50 Prozent der Projektkosten leisten. Die übrigen Kosten hat der Projektträger aufzubringen. 
 

Auskunftspersonen:
- Regierungsrat Dr. Jon Domenic Parolini, Departement für Volkswirtschaft und Soziales, Tel. 081 257 23 01, E-Mail: Jondomenic.Parolini@dvs.gr.ch  
- Eugen Arpagaus, Leiter Amt für Wirtschaft und Tourismus, Tel. 081 257 23 77, Mobiltelefon 079 256 93 94, E-Mail: Eugen.Arpagaus@awt.gr.ch  


Gremium: Regierung
Quelle: dt Standeskanzlei Graubünden
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