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Digitalisierung verändert Businessmodelle im Tourismus

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Die rasche und weltweite Digitalisierung verändert Businessmodelle stark – auch im Tourismus. Hochkarätige Experten diskutierten am Rande des World Economic Forums 2017 (WEF) mit rund 80 schweizerischen Tourismusunternehmern. Der spannende Blick in die Zukunft wurde vom Departement für Volkswirtschaft und Soziales (DVS) in Zusammenarbeit mit dem Tourismusrat Graubünden und in Kooperation mit dem WEF organisiert.

Bereits zum zweiten Mal fand gestern am Rande des World Economic Forums ein spannender Tourismusdialog statt. Dieses Jahr zum Thema "Digitalisierung im Tourismus – Veränderung der Geschäftsprozesse". Vor vollbesetzten Reihen diskutierten Spitzenmanager von global tätigen Unternehmen über die tiefgreifenden und raschen Veränderungen in allen Geschäftsbereichen. In der prominenten Expertenrunde sind Aireen Omar (CEO AirAsia Malaysia), Gloria Fluxa Thienemann (CEO Gruppe Iberostar), Richard Solomons (CEO InterContinental Hotels Group), Gordon Wilson (CEO Travelport International) sowie Jon Cook (CEO der international tätigen Werbeagentur VML Inc.). Unter der Moderation von Prof. Dr. Ernst A. Brugger, Präsident Tourismusrat Graubünden, vermittelten sie Einblicke in den raschen Wandel des Marktes und scharfe Denkanstösse zu neuen Businessmodellen. Der Anlass wurde ermöglicht durch WEF-Direktor Alois Zwinggi, der auch Mitglied des Tourismusrats Graubünden ist.

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Digitalisierung im Tourismus
Was sind die Kundenbedürfnisse der Zukunft? Wie verändern sich die Reisegewohnheiten durch die Digitalisierung? Digitalisierung erweitert die Auswahl für die Kunden, aber durch die Erfassung von Kundendaten können Unternehmen ihre Dienstleistungen über die ganze Kundenreise optimieren. Zunehmend werden vollintegrierte und personalisierte Reiseerlebnisse gegenüber der traditionellen Buchung von einzelnen Elementen (z.B. Flug, Transfer und Hotel) bedeutsam. Digitale Transformationen werden das traditionelle Tourismussystem, so wie wir es heute kennen, grundsätzlich und systemisch auf den Kopf stellen. Die Verhaltensweise des Gastes und der gesellschaftliche Wandel fordern zunehmend schnelles agieren und reagieren. Die heutigen Geschäftsmodelle müssen grundsätzlich überdacht werden. Die Rolle der Destinationen ist neu zu definieren: grossräumiger abgestimmte und profilierte Angebote nehmen rasch an Bedeutung zu.

Die abschliessende Gesprächsrunde mit den rund 80 bündnerischen und schweizerischen Unternehmern und Führungskräften führte zu konkreten Ideen und Projektansätzen. Das Engagement für eine gezielte Vertiefung und Konkretisierung der neuen strategischen Ansätze wurde deutlich spürbar.

In Zusammenarbeit mit der HTW Chur wird eine Zusammenfassung mit Erkenntnissen für die Tourismusindustrie in der Schweiz resp. für Graubünden verfasst. Interessierte können die Zusammenfassung beim Amt für Wirtschaft und Tourismus bestellen (Tel. 081 257 23 42, E-Mail info@awt.gr.ch).


Auskunftspersonen:
- Regierungsrat Dr. Jon Domenic Parolini, Vorsteher Departement für Volkswirtschaft und Soziales, Tel. 081 257 23 01, E-Mail Jondomenic.Parolini@dvs.gr
- Prof. Dr. Ernst A. Brugger, Präsident Tourismusrat Graubünden, Tel. 044 299 95 95, E-Mail Ernst.Brugger@bruggerconsulting.ch


Gremium: Departement für Volkswirtschaft und Soziales
Quelle: dt Departement für Volkswirtschaft und Soziales
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