Ausbildungsvereinbarung im Zivilschutz zwischen den Kantonen Glarus und Graubünden

Die Kantone Glarus und Graubünden haben die gemeinsame Durchführung der Ausbildung der Angehörigen des Zivilschutzes vertraglich geregelt. Regierungsrat Christian Rathgeb und Regierungsrat Andrea Bettiga setzten heute ihre Unterschrift unter diese Vereinbarung.

Als Bergkantone haben Glarus und Graubünden ähnliche Bedürfnisse im Bereich des Zivilschutzes. Entsprechend gibt es bereits heute viele Überschneidungen und Synergien. Eine Kooperation im Bereich Zivilschutzausbildung war deshalb nur die logische Konsequenz. In der Vereinbarung wird die gemeinsame Durchführung der Grund-, Kader- und Spezialistenausbildung von Angehörigen des Zivilschutzes der Kantone Glarus und Graubünden sowie deren Weiterbildungs- und Wiederholungskurse geregelt.

Die Vereinbarungskantone haben im Verhältnis der Kursteilnehmer hauptberufliche Zivilschutzinstruktoren für die gemeinsame Ausbildung bereit zu halten und zur Verfügung zu stellen. Die Ausbildung wird in der Regel im Zivilschutz-Ausbildungszentrum Meiersboden in Chur durchgeführt. Eine Aufsichtskommission, bestehend aus den Dienststellenleitenden und den Leitern Zivilschutzausbildung der Vereinbarungskantone, legt einheitliche Qualitätsstandards für die Ausbildung fest und überprüft deren Einhaltung.

Fotobeilagen:
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Regierungsrat Christian Rathgeb (links) und Regierungsrat Andrea Bettiga (rechts) unterschreiben die Ausbildungsvereinbarung im Zivilschutz.

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Auskunftsperson:
- Regierungsrat Christian Rathgeb, Vorsteher Departement für Justiz, Sicherheit und Gesundheit, Tel. 081 257 25 01, E-Mail Christian.Rathgeb@djsg.gr.ch
- Martin Bühler, Leiter Amt für Militär und Zivilschutz, Tel. 081 257 35 22, E-Mail Martin.Bühler@amz.gr.ch


Gremium: Departement für Justiz, Sicherheit und Gesundheit
Quelle: dt Departement für Justiz, Sicherheit und Gesundheit