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Grünes Licht für den Waldentwicklungsplan 2018+

Der Waldentwicklungsplan (WEP) 2018+ wurde durch die Regierung am 13. November 2018 genehmigt. Mit dem WEP 2018+ steht dem Forstdienst aber auch den übrigen kantonalen und kommunalen Behörden eine wirkungsorientierte Planung für die Bewältigung der mannigfaltigen Herausforderungen in der Waldbewirtschaftung zur Verfügung.

Rund ein Drittel des Kantons Graubünden ist von Wald bedeckt. Die vielfältigen Funktionen des Waldes und die gestiegenen gesellschaftlichen Ansprüche führen zu höheren und komplexeren Anforderungen an die Waldbewirtschaftung. Der WEP 2018+ legt die Strategien fest, wie diese Herausforderungen gemeistert, die Ansprüche aufeinander abgestimmt und allfällige Konflikte gelöst werden können.

Der WEP 2018+ ist unter der Leitung des Amts für Wald und Naturgefahren und in enger Mitwirkung der Gemeinden, der betroffenen kantonalen Ämter und der wichtigsten Interessengruppen erarbeitet worden. Damit ist sichergestellt, dass möglichst alle Interessen am Wald in der Planung berücksichtigt werden konnten.

WEP 2018+ berücksichtigt regionale Besonderheiten
Der neue WEP ist spezifisch auf die fünf Waldregionen Herrschaft/Prättigau/Davos, Rheintal/ Schanfigg, Surselva, Mittelbünden/Moesano und Südbünden ausgerichtet worden. Der WEP enthält allgemeine Grundsätze, welche für den ganzen Kanton gelten. Zusätzlich werden aber auch die Besonderheiten der einzelnen Regionen berücksichtigt. In jedem regionalen WEP werden in sieben Objektblättern die Themen Schutzwald, Holznutzung, Natur und Landschaft, Weidewald, Erholung und Tourismus, Wald-Wild-Jagd und Erschliessung abgehandelt.

Die wichtigsten zukünftigen Handlungsfelder der Waldbewirtschaftung sind der Umgang mit dem Klimawandel, die Pflege der notwendigen Schutzwaldfläche, die Sicherung der erforderlichen Waldverjüngung und die Finanzierung der öffentlichen Leistungen des Waldes.

Die Planungsdokumente und die dazugehörigen Karten sind unter www.wep.gr.ch öffentlich einsehbar.


Auskunftspersonen:
- Regierungspräsident Dr. Mario Cavigelli, Vorsteher Bau-, Verkehrs- und Forstdepartement, Tel. 081 257 36 01, E-Mail Mario.Cavigelli@bvfd.gr.ch
- Reto Hefti, Kantonsförster, Amt für Wald und Naturgefahren, Tel. 081 257 38 51, E-Mail Reto.Hefti@awn.gr.ch 


Gremium: Bau-, Verkehrs- und Forstdepartement
Quelle: dt Bau-, Verkehrs- und Forstdepartement