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Hilfe und Unterstützung bei Gewalt in Ehe, Partnerschaft und Familie

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Die aktuelle Situation mit Massnahmen gegen die Ausbreitung des Coronavirus kann zu Konflikten in Beziehungen und Familien führen und Gewalt auslösen. Betroffene sind nicht alleine. Häusliche Gewalt ist verboten und keine Privatsache. In Graubünden bieten verschiedene Stellen Hilfe, Schutz und Beratung. Diese Beratungs- und Unterstützungsangebote sind weiterhin für Betroffene da. Mit dem Slogan "TRAU DICH!" soll Betroffenen Mut gemacht werden, sich Hilfe und Unterstützung zu suchen. Je früher desto besser.

In der aktuellen Situation können Verunsicherung und fehlende Ausweichmöglichkeiten in der eigenen Wohnung zu vermehrten Konflikten in Beziehungen und Familien und zu einer Zunahme von häuslicher Gewalt führen. Der Kanton setzt sich weiterhin aktiv gegen häusliche Gewalt ein. In Graubünden erhalten Betroffene bei verschiedenen Stellen Hilfe, Schutz und Beratung. Häusliche Gewalt ist verboten. Die Polizei nimmt Anzeigen entgegen und sorgt im Notfall sofort für Schutz und Hilfe. Die Opferhilfe unterstützt gewaltbetroffene Frauen, Männer, Kinder und Jugendliche bei persönlichen und rechtlichen Fragen. Für Frauen und ihre Kinder, die im eigenen Zuhause nicht mehr sicher sind, können Schutzunterkünfte vermittelt werden. Gewaltausübende Personen und solche, die befürchten, es zu werden, können sich an die Beratungsstelle für gewaltausübende Personen wenden. Der Schutz, die Hilfe und Unterstützung für Betroffene von häuslicher Gewalt ist und bleibt in Graubünden auch in Coronazeiten gewährleistet.

Häusliche Gewalt hat viele Gesichter
Häusliche Gewalt ist vielschichtig und kennt keine Grenzen, weder in geographischer und kultureller Hinsicht, noch in Bezug auf das soziale Umfeld, die Formen oder das Ausmass. Umfasst werden alle Handlungen körperlicher, sexueller, psychischer oder wirtschaftlicher Gewalt, die innerhalb der Familie oder des Haushalts oder zwischen früheren oder derzeitigen Eheleuten oder Partnerinnen bzw. Partnern vorkommen. Unabhängig davon, ob der Täter bzw. die Täterin denselben Wohnsitz wie das Opfer hat oder hatte. Häusliche Gewalt zeigt sich insbesondere in Paarbeziehungen, in Trennungssituationen, als Gewalt von Eltern gegen Kinder oder gegen ältere Menschen im Familienverband. "SCHAU HIN!", "TRAU DICH!", die Beratungs- und Unterstützungsangebote sind weiterhin für Betroffene da.

Beilagen:
Diese Stellen bieten in Graubünden Hilfe
Logo "TRAU DICH!"

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Auskunftspersonen:
- Susanna Gadient, Leiterin Sozialamt, Tel. 081 257 26 51, E-Mail Susanna.Gadient@soa.gr.ch
- Sarah Huder, Koordinationsstelle Häusliche Gewalt, Tel. 081 257 26 11, E-Mail Sarah.Huder@soa.gr.ch

Gremium: Sozialamt
Quelle: dt Sozialamt

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