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Was bereits in vielen Schweizer Städten zum Ortsbild gehört, wird jetzt auch in Chur Realität: Der Kanton Graubünden und Pro Velo Graubünden lancieren gemeinsam ein Bikesharing-Netz. Zusammen mit verschiedenen Standortpartnern wird während neun Monaten evaluiert, ob das System funktioniert und wie gross die Nachfrage ist. Eröffnet wurde das Bikesharing-Netz von Regierungsrätin Carmelia Maissen.

Das Velo spielt eine immer wichtigere Rolle im Alltagsverkehr. Ob auf dem Weg zur Arbeit, in die Schule oder in die Badi: Mit dem Velo können kürzere und mittlere Distanzen schnell und umweltfreundlich zurückgelegt werden. Dazu kommt die optimale Verknüpfungsmöglichkeit mit dem öffentlichen Verkehr. Für den Weg vom Bahnhof oder von der Bushaltestelle zur Enddestination ist das Velo unschlagbar. Nicht immer ist es jedoch zweckmässig, ein eigenes Fahrrad zu besitzen. «Gerade bei unregelmässigem Gebrauch, wechselnden Arbeitsorten oder aufgrund beschränkter Verladekapazitäten in Bus und Bahn ist es sinnvoll, dass Velos geteilt werden», erklärt Simon Gredig, Geschäftsführer von Pro Velo Graubünden und Projektleiter Bikesharing. In einem Pilotbetrieb, der bis Ende Juni 2024 dauert, wird nun evaluiert, ob ein entsprechendes Angebot in der Stadt Chur genutzt wird.

Zehn Standorte in der Stadt
Statt weitere Dienstvelos zu erwerben, hat sich der Kanton Graubünden entschieden, vier Stationen eines öffentlichen Bikesharings zu finanzieren. Dies hat den Vorteil, dass die Velos besser ausgelastet sind, weil auch die Öffentlichkeit von den Fahrrädern Gebrauch machen kann.

«Als verantwortungsvoller Arbeitgeber möchten wir unseren Mitarbeitenden die Möglichkeit geben, sich auf dem Arbeitsweg und während der Arbeit bequem und umweltfreundlich fortzubewegen», sagt Regierungsrätin Carmelia Maissen, Vorsteherin des Departements für Infrastruktur, Energie und Mobilität.

Neben dem Kanton beteiligen sich auch die Fachhochschule Graubünden, die pädagogische Hochschule Graubünden, das Kantonsspital sowie die Stadt Chur finanziell an einer Bikesharing-Station in der Stadt. Das Netz umfasst insgesamt zehn Stationen mit 60 Velos und E-Bikes und ist öffentlich. Die Veloausleihe erfolgt über die PubliBike-App oder via SwissPass. Mitarbeitende der Standortpartner können die Fahrräder 30 Minuten kostenlos benutzen. «Wir sind überzeugt, dass Bikesharing ein wichtiges Puzzleteil für eine effiziente Mobilität in der Stadt ist», sagt Projektleiter Simon Gredig.

Bilanz nach neun Monaten
Betrieben wird das Bikesharing von PubliBike AG in Zusammenarbeit mit der Stiftung Feschtland in Chur, welche für den Unterhalt der Velos und die Logistik zuständig sind. Verläuft der Testbetrieb in den nächsten neun Monaten erfolgreich, sollen das Netz ausgebaut und weitere Stationen in den Agglomerationen in den Dauerbetrieb aufgenommen werden.

Beilage:

Karte

Karte mit Bikesharing-Stationen

Auskunftspersonen:

  • Regierungsrätin Dr. Carmelia Maissen, Vorsteherin Departement für Infrastruktur, Energie und Mobilität, Tel. +41 81 257 36 05 (erreichbar von 13.30 bis 15.00 Uhr), E‑Mail Carmelia.Maissen@diem.gr.ch
  • Thierry Müller, Leiter Abteilung Öffentlicher Verkehr, Tel. +41 81 257 36 04 (erreichbar von 9.30 bis 10.30 Uhr), E‑Mail Thierry.Mueller@aev.gr.ch
  • Simon Gredig, Projektleiter Bikesharing und Geschäftsführer Pro Velo Graubünden, Tel. +41 81 641 22 87 (erreichbar 11.00 bis 13.00 Uhr), E‑Mail Simon.Gredig@provelogr.ch


zuständig: Amt für Energie und Verkehr

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