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Die Regierung spricht einen Kantonsbeitrag für den Umbau des Bahnhofs Tiefencastel. Zudem haben der Kanton Graubünden und die Konzessionsgemeinden der Kraftwerke Zervreila gemeinsam die «Projektgesellschaft Zervreila AG» gegründet.

Kantonsbeitrag an den Umbau des Bahnhofs Tiefencastel

Die Regierung anerkennt den Umbau des Bahnhofs Tiefencastel als beitragsberechtigte Massnahme zur Förderung des öffentlichen Verkehrs an und stellt der Gemeinde Albula/Alvra – vorbehältlich des definitiven Ausgabebeschlusses sowie der Kreditgenehmigung durch den Grossen Rat – einen Kantonsbeitrag nach dem Gesetz über den öffentlichen Verkehr (GöV) von maximal 1,87 Millionen Franken in Aussicht. Die Gesamtkosten des Projekts, welche die Gemeinde Albula/Alvra betreffen, belaufen sich auf rund 8,29 Millionen Franken.

Der Bahnhof Tiefencastel bildet einen wichtigen regionalen Verkehrsknotenpunkt im Albulatal. Er ist Verknüpfungspunkt für die regionalen und lokalen Postautolinien und bildet das touristische «Eingangstor» zum Parc Ela. Für die Rhätische Bahn (RhB) hat der Bahnhof eine besondere Bedeutung als wichtiger Zustiegs- und Ausstiegspunkt für den Berninaexpress. Zudem liegt der Bahnhof in der Kernzone des Unesco-Welterbes RhB und geniesst dadurch überregionale Ausstrahlung. Mit dem Umbau des Bahnhofs wird eine bedeutende multimodale Verkehrsdrehscheibe erstellt, die den Langsamverkehr mit der RhB sowie dem PostAuto-Verkehr in der ganzen Region optimal verknüpft. Das Vorhaben besteht aus neun Teilprojekten: Postautoterminal, Postautowendeplatz inklusive Stützmauererhöhung, Car-Parkplatz und Park-and-ride-Anlage für Busse, bergseitige Park-and-ride-Anlage für Personenwagen, Zufahrt zum Postautoterminal und Einlenker in die Nationalstrasse, Zufahrt zum Parkplatz, Zugang und Gestaltung des Bahnhofplatzes, Personenunterführung sowie Zugang und Parkierung auf dem Bahnhofplatz und beim Postgebäude. Als förderberechtigt anerkannt wurden die ersten fünf Teilprojekte.

Luftaufnahme Bahnhof Tiefencastel Luftaufnahme des Bahnhofs Tiefencastel 2

© RhB, Andrea Badrutt

Auskünfte: Departement für Infrastruktur, Energie und Mobilität

Die Regierung anerkennt den Umbau des Bahnhofs Tiefencastel als beitragsberechtigte Massnahme zur Förderung des öffentlichen Verkehrs an und stellt der Gemeinde Albula/Alvra einen Kantonsbeitrag nach dem Gesetz über den öffentlichen Verkehr (GöV) von maximal 1,87 Millionen Franken in Aussicht. 

Kanton und Konzessionsgemeinden gründen «Projektgesellschaft Zervreila AG»

Der Kanton Graubünden und die Konzessionsgemeinden der Kraftwerke Zervreila – Bonaduz, Flims, Ilanz/Glion, Lumnezia, Sagogn, Schluein, Tamins, Safiental, Trin und Vals, die in der Korporation der Konzessionsgemeinden zusammengeschlossen sind, – haben gemeinsam eine Projektorganisation gegründet. Diese trägt den Namen «Projektgesellschaft Zervreila AG» und ist als Aktiengesellschaft organisiert. Diese dient der Konzessionserneuerung respektive der Neukonzessionierung der Kraftwerke Zervreila. Gegründet wurde die «Projektgesellschaft Zervreila AG» mit einem Aktienkapital von 100 000 Franken, wobei sich die Korporation der Konzessionsgemeinden KWZ und der Kanton je hälftig an dieser Gesellschaft beteiligen.

Die Gründungsversammlung der Projektorganisation «Projektgesellschaft Zervreila AG» fand am Mittwoch, 28. Januar 2026, in Vals statt. Der Verwaltungsrat besteht aus drei Verwaltungsräten. Die Konzessionsgemeinden der KWZ werden durch Stefan Schmid, Präsident Korporation der Konzessionsgemeinden der KWZ vertreten, der Kanton durch den Leiter des Amts für Energie und Verkehr, Thomas Schmid. Als drittes Mitglied wird lic. iur. Conradin Luzi im Verwaltungsrat Einsitz nehmen.

Die Konzession der bestehenden Kraftwerke Zervreila AG läuft im Jahr 2037 aus. Die Projektorganisation soll alle nötigen Vorarbeiten leisten, damit für die Kraftwerksanlagen der Kraftwerke Zervreila eine neue Konzession zur Nutzung der Wasserkraft erteilt werden kann.

Foto Gründung

Auf dem Foto v.l.n.r.: Stefan Schmid, Präsident Korporation der Konzessionsgemeinden der KWZ AG, Dr. Carmelia Maissen, Regierungsrätin, Vorsteherin des Departements für Infrastruktur, Energie und Mobilität, Daniel Berni, Vorstandsmitglied Korporation der Konzessionsgemeinden der KWZ AG, Thomas Schmid, Leiter Amt für Energie und Verkehr Kanton Graubünden, Lic. iur. Conradin Luzi, Caviezel Partner

Auskünfte: Departement für Infrastruktur, Energie und Mobilität

Der Kanton Graubünden und die Konzessionsgemeinden der Kraftwerke Zervreila – Bonaduz, Flims, Ilanz/Glion, Lumnezia, Sagogn, Schluein, Tamins, Safiental, Trin und Vals, die in der Korporation der Konzessionsgemeinden zusammengeschlossen sind, – haben gemeinsam eine Projektorganisation gegründet.

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