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Vom 16. bis 25. Februar 2026 kommt die rätoromanische Sprache im Rahmen der sechsten Ausgabe der «Emna Rumantscha» im wahrsten Sinne des Wortes in Bewegung. Mit Schulbesuchen und Romanisch-Lektionen in den Kantonen Waadt und Genf sowie romanischen Begrüssungsdurchsagen in ausgewählten Intercity-Zügen zwischen Genf und Chur sowie Zürich und Chur kommt die vierte Landessprache in den Alltag der Romandie und auf zentrale Verkehrsachsen der Schweiz.

Die internationale Woche der rätoromanischen Sprache (Emna Rumantscha) wurde auf Initiative von Bundesrat Ignazio Cassis ins Leben gerufen. Sie wird seit 2021 vom Eidgenössischen Departement für auswärtige Angelegenheiten (EDA) in Zusammenarbeit mit dem Kanton Graubünden und der Lia Rumantscha durchgeführt. Ziel ist es, die Bedeutung der Mehrsprachigkeit für den nationalen Zusammenhalt und die Aussenpolitik der Schweiz am Beispiel der kleinsten und ältesten Landessprache aufzuzeigen. In diesem Jahr steht die «Emna Rumantscha» ganz im Zeichen eines sprachlichen Brückenschlages zwischen der Westschweiz und dem Kanton Graubünden.

Romanisch Lektionen in Oberstufenschulen in Genf und Vevey
Die «Emna Rumantscha» bringt die romanische Sprache dorthin, wo junge Menschen lernen, sich begegnen und ihre Zukunft gestalten – in die Schule. Das diesjährige Programm umfasst Unterrichtssequenzen respektive einen Intensivkurs in Romanisch mit drei Lektionen. Als Orte für die sprachliche Begegnung wurden das Collège de Candolle in Genf (16.02.2026) und die 1. Sekundarklasse in Corsier-sur-Vevey im Kanton Waadt (25.02.26) ausgewählt. Auf spielerische und interaktive Herangehensweise entdecken die Schülerinnen und Schüler die rätoromanische Sprache, lernen deren Gemeinsamkeiten mit dem Französischen kennen und eignen sich einfache Redewendungen für den Alltag an. Eine vierte Lektion gestaltet der romanische Musiker Mario Pacchioli, der die Sprache musikalisch und kreativ vermittelt. Die Kantone Graubünden, Waadt und Genf werden vertreten durch:

  • Jon Domenic Parolini, Regierungsrat und Vorsteher des Erziehungs-, Kultur- und Umweltschutzdepartements des Kantons Graubünden
  • Anne Hiltpold, Regierungsrätin und Vorsteherin des Departements Bildung des Kantons Genf
  • Cédric Blanc, Generaldirektor des Amtes für Volksschule und Sonderpädagogik des Kantons Waadt

«Bun di» in Intercity-Zügen der SBB
Ergänzend zu den Schulbesuchen wird das Romanische auch im öffentlichen Raum präsent sein: Während der Woche der «Emna Rumantscha» sind in ausgewählten Intercity-Zügen auf den Strecken Genf–Chur sowie Zürich–Chur rätoromanische Begrüssungsdurchsagen zu hören. In Zusammenarbeit mit den Schweizerischen Bundesbahnen (SBB) wird die vierte Landessprache damit für tausende Reisende hörbar und als selbstverständlicher Teil der schweizerischen Mehrsprachigkeit erlebbar.

Weitere Aktivitäten im Rahmen der «Emna Rumantscha» werden vom EDA ab dem 16. Februar 2026 laufend vorgestellt.

Auskunftspersonen:

  • Regierungsrat Dr. Jon Domenic Parolini, Vorsteher Erziehungs-, Kultur- und Umweltschutzdepartement, Tel. +41 81 257 27 01 (erreichbar von 11.00 bis 11.30 Uhr), E‑Mail Jondomenic.Parolini@ekud.gr.ch
  • Alberto Palaia, Delegierter Fachstelle Mehrsprachigkeit, Tel. +41 81 257 44 65 (erreichbar von 13.00 bis 17.00 Uhr), E‑Mail Alberto.Palaia@ekud.gr.ch


zuständig: Erziehungs-, Kultur- und Umweltschutzdepartement

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