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Mit der Aufrichtefeier wurde ein wichtiger Meilenstein beim Bau des neuen Fachhochschulzentrums Graubünden in Chur erreicht. Der Rohbau ist erstellt und das Gebäude an der Pulvermühlestrasse nimmt Form an. Mit dem Neubau entstehen Räume und Infrastrukturen für zukunftsorientiertes Studieren und Forschen. Der Bezug ist für Mitte 2028 geplant.

Eineinhalb Jahre nach dem Spatenstich ist der Rohbau des neuen Fachhochschulzentrums Graubünden an der Pulvermühlestrasse in Chur fertig. Das Hochbauamt hat deshalb zur Aufrichte geladen. Dabei wurde insbesondere die Arbeit der Handwerkerinnen und Handwerker sowie der Planungs- und Bauverantwortlichen gewürdigt. Gemeinsam wurde bei der Feier auf den Baufortschritt der letzten Monate geblickt und zugleich einen Blick auf die nächsten Etappen gerichtet.

Wichtiges Projekt für die Fachhochschule
Der Neubau der Fachhochschule zählt zu den grössten Hochbauvorhaben des Kantons. «Der rasante Baufortschritt ist beeindruckend, die Baustelle verändert sich von Woche zu Woche. Die Dimensionen und die hohe Komplexität des Projekts sind eindrucksvoll», sagt Regierungsrätin Carmelia Maissen, Vorsteherin des Departements für Infrastruktur, Energie und Mobilität. Mit dem nachhaltigen Neubau werden zukünftig Lehre und Forschung auf dem neuen Campus für die Studierenden und Mitarbeitenden an einem Standort vereint. Heute ist die Fachhochschule Graubünden auf fünf Standorte in neun Gebäuden in der Stadt Chur verteilt.

Regierungsrat Jon Domenic Parolini, Vorsteher des Erziehungs-, Kultur- und Umweltschutzdepartements, betont die langfristige Bedeutung des Neubaus für Bildung, Forschung und Standortentwicklung: «Mit dem neuen Fachhochschulzentrum schaffen wir ideale Bedingungen für interdisziplinären Austausch und bieten Raum für innovative Projekte und neue Ansätze – zugunsten der Jugend, der Wirtschaft und der Gesellschaft Graubündens.»

Dank an alle Beteiligten
Beim Rohbau wurden in allen Obergeschossen Holz-Beton-Verbunddecken mit Zwillingsträgern aus Bündner Holz erstellt. «Ein Projekt dieser Grössenordnung verlangt allen Beteiligten höchste Präzision, Koordination und Engagement ab. Die Aufrichte ist ein wichtiger Meilenstein und zugleich ein Anlass, allen Beteiligten für ihren Einsatz zu danken», führt Kantonsbaumeister Andreas Kohne aus. Diesem Dank schloss sich auch Marc Grünenfelder, Präsident des Hochschulrats der Fachhochschule Graubünden, an.

Die nächsten Schritte
Als nächstes werden die Holzfassade und Fenster eingebaut, damit das Gebäude Anfang 2027 dicht ist. Gleichzeitig beginnen im Innern der Ausbau der technischen Installation und weitere Ausbauschritte. Verläuft alles nach Plan, wird das neue Fachhochschulzentrum Mitte 2028 bezogen. Die Kosten für das Gesamtprojekt – inklusive Instandsetzung der Liegenschaft an der Pulvermühle 68 – belaufen sich auf 178 Millionen Franken. Der Grosse Rat genehmigte den Verpflichtungskredit von 151 Millionen Franken im Oktober 2022, das Bündner Stimmvolk stimmte der Vorlage im März 2023 zu.

Beilage:

Flyer Bauinformation

Weitere Informationen:

Alle Informationen zum Projekt sind hier zu finden.

Auskunftspersonen:

  • Regierungsrätin Dr. Carmelia Maissen, Vorsteherin Departement für Infrastruktur, Energie und Mobilität, E‑Mail Carmelia.Maissen@diem.gr.ch
  • Regierungsrat Dr. Jon Domenic Parolini, Vorsteher des Erziehungs-, Kultur- und Umweltdepartements, Tel. +41 81 257 27 01 (erreichbar von 14.30 bis 15.00 Uhr), E-Mail Jondomenic.Parolini@ekud.gr.ch
  • Andreas Kohne, Kantonsbaumeister, Hochbauamt Graubünden, Tel. +41 81 257 36 31 (erreichbar von 13.00 bis 14.00 Uhr), E‑Mail Andreas.Kohne@hba.gr.ch

zuständig: Hochbauamt


Chronik Fachhochschulzentrum Graubünden:

  • Februar 2015: Auftrag Grosser Rat an Regierung, Abklärungen für die Errichtung eines Hochschulzentrums für die FHGR (damals HTW Chur) vorzunehmen und dem Rat ein Projekt mit Baukredit vorzulegen.
  • 2017-2020: Regierung legt im Regierungsprogramm 2017-2020 fest, einen solchen Bau prioritär voranzutreiben.
  • Oktober 2018: Grosser Rat stimmt der Realisierung eines Hochschulzentrums an der Pulvermühlestrasse in Chur zu.
  • November 2020: Churer Stimmbevölkerung genehmigt die Umzonung und Landabtretung der Stadt Chur anlässlich der Volksabstimmung vom 29.11.2020.
  • September 2020-Oktober 2021: Durchführung eines zweistufigen selektiven Projektwettbewerbs
  • Oktober 2021: Die Regierung erteilt dem Generalplanerteam des Projekts «Partenaris» unter der Federführung des Architekturbüros Giuliani Hönger Architekten aus Zürich den Zuschlag für den Neubau des Fachhochschulzentrums. Sie setzten sich im zweistufigen Projektwettbewerb durch.
  • Oktober 2022: Grosser Rat genehmigt den Verpflichtungskredit von 151 Millionen Franken für die Realisierung des neuen Fachhochschulzentrums.
  • März 2023: Die Bündner Stimmbevölkerung sagt mit über 83 Prozent Ja zum Projekt «Realisierung Fachhochschulzentrum Graubünden». Die Vorlage beinhaltete einen Verpflichtungskredit von 151 Millionen Franken. Die Gesamtinvestitionen für das Gesamtprojekt, inklusive Instandsetzung des Standorts Pulvermühle 68, sollen sich auf rund 178 Millionen Franken belaufen.
  • März 2024: Der Kanton, respektive das zuständige Hochbauamt, reicht bei der Stadt Chur die Baueingabe ein.
  • Juni 2024: Die Stadt Chur erteilt dem Kanton, respektive dem zuständigen Hochbauamt die Baubewilligung.
  • 28. November 2024: Spatenstich Neubau Fachhochschulzentrum (FHZGR)
  • 20. Januar 2025: Beginn der Bauarbeiten
  • 10. September 2026: Aufrichtefeier
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