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Die Regierung fällt einen Grundsatzentscheid für ein Neubau der Kantonspolizei mit Einsatzzentrale in Chur. Zudem gibt sie grünes Licht für eine Korrektion der Landwasserstrasse in Davos.

Grundsatzentscheid für Neubau der Kantonspolizei mit Einsatzzentrale

Die Regierung hat im Rahmen ihrer Immobilienstrategie den Grundsatzentscheid für einen Neubau der Kantonspolizei (KAPO) an der Ringstrasse in Chur getroffen. Neben dem Kommando soll auch die rund um die Uhr betriebene Einsatzleitzentrale (ELZ) integriert werden.

Das heutige Gebäude der KAPO an der Ringstrasse 2 aus dem Jahr 1969 weist erheblichen Instandsetzungs- und Anpassungsbedarf auf. Neben Defiziten bei der Erdbebensicherheit sind die veraltete Gebäudehülle, vollständig ausgelastete Flächen und gestiegene Anforderungen an die Polizeiarbeit ausschlaggebend. Eine Sanierung wäre technisch und betrieblich aufwendig und würde künftige Anforderungen nur teilweise erfüllen.

Ein Neubau neben dem heutigen KAPO-Gebäude gewährleistet demgegenüber die langfristige Verfügbarkeit und Betriebssicherheit der ELZ als kritische Infrastruktur, optimiert Arbeits- und Einsatzprozesse und verbessert die Zusammenarbeit. Moderne Gebäudetechnik und optimierte Flächen schaffen zudem Voraussetzungen für einen wirtschaftlichen und nachhaltigen Betrieb.

Das bestehende Gebäude kann künftig als Verwaltungsgebäude ohne kritische Infrastruktur durch das Strassenverkehrsamt (STVA) und verschiedene kantonale Dienststellen weitergenutzt werden. Dadurch gelten tiefere Erdbebenanforderungen, was eine effizientere und kostengünstigere Instandsetzung mit flexibel nutzbaren Räumen ermöglicht. Die funktionale Kontinuität für das STVA bleibt am bisherigen Standort gewährleistet. Mit der Umnutzung lassen sich zudem die Raumbedürfnisse der bisher nicht realisierten zweiten Etappe des Verwaltungszentrums «sinergia» grösstenteils abdecken.

Als Nächstes werden die Projektabklärungen durch das Hochbauamt vertieft und weitere mögliche Synergien geprüft. Anschliessend soll eine Baubotschaft erarbeitet und dem Grossen Rat vorgelegt werden.

Auskünfte: Departement für Infrastruktur, Energie und Mobilität

Die Regierung hat im Rahmen ihrer Immobilienstrategie den Grundsatzentscheid für einen Neubau der Kantonspolizei (KAPO) an der Ringstrasse in Chur getroffen.

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Grünes Licht für Korrektion der Landwasserstrasse

Die Regierung genehmigt das Auflageprojekt für die Korrektion der Landwasserstrasse auf dem Abschnitt zwischen Spinabad und Wildmatta in der Gemeinde Davos. Die Gesamtkosten des Projekts belaufen sich auf rund 14,9 Millionen Franken.

Die Landwasserstrasse bildet die Verbindung zwischen Tiefencastel und Davos durch das Albula- und Landwassertal, welche Touristen, Ausflugs-, Pendler- und Berufsverkehr nutzen. In Ausnahmesituationen dient sie auch als Ausweichroute des Hauptzubringers, welcher Landquart und Davos durch das Prättigau verbindet.

Das vorliegende Projekt erstreckt sich auf der Landwasserstrasse bei Davos Glaris zwischen Spinabad und Wildmatta. Im Projektperimeter überqueren die bestehende Bahnüberführung die Bahnlinie der Rhätischen Bahn AG (RhB) sowie die Landwasserbrücke Glaris das Bachbett des Landwassers. Die Brücken wurden 1955 gebaut und sind damit rund 70 Jahre alt. Die Bahnüberführung ist in einem schlechten Zustand, statisch ungenügend und muss erneuert werden. Zudem entspricht das vorhandene Lichtraumprofil nicht mehr den heutigen Anforderungen der RhB. Die bestehende Landwasserbrücke Glaris weist statische Defizite und eine ungenügende Breite auf. Im Zuge der Überprüfung wurde entschieden, einen Ersatzneubau der beiden Brückenbauwerke zu erstellen. Die projektierte Strasse verläuft teilweise auf dem bestehenden Trassee. Im Bereich der Landwasserbrücke wird die Linienführung aufgrund von Überlegungen zum Lichtraumprofil der RhB und zu den Bauphasen östlich der heutigen Landwasserbrücke/Bahnüberführung angesiedelt. Der Strassenquerschnitt wird gemäss den Projektierungsgrundlagen des Tiefbauamts so dimensioniert, dass er der Funktion der Strasse, dem Verkehrsaufkommen und den Bedürfnissen aller Verkehrsteilnehmenden gerecht wird. Die bestehende Landwasserbrücke wird nach Fertigstellung der neuen Brücke rückgebaut.

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Auskünfte: Departement für Infrastruktur, Energie und Mobilität

Die Regierung genehmigt das Auflageprojekt für die Korrektion der Landwasserstrasse auf dem Abschnitt zwischen Spinabad und Wildmatta in der Gemeinde Davos.

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Graubünden erhält grosszügige gemeinnützige Beiträge des Kantons Zürich

Die Regierung dankt dem Regierungsrat des Kantons Zürich für die erneute namhafte Unterstützung aus dem Gemeinnützigen Fonds an vier Projekte im Kanton Graubünden. Die Beiträge an diese Infrastrukturprojekte in verschiedenen Regionen und Sprachgebieten bedeuten eine enorme Stütze für die jeweilige Projektrealisierung.

Diese sogenannten «Inlandhilfeprojekte 2026» des Kantons Zürich berücksichtigen folgende Projekte im Kanton Graubünden: die Unwetterschäden vom 21. Juni 2024 (344 000 Franken), den Hochwasserschutz Val da Schluein (344 000 Franken), die Bergahorn-Landschaften und Habitatbäume im Prättigau (154 000 Franken) sowie die Trockenmauern entlang eines historischen Verkehrswegs (Lukmanierpass; 286 000 Franken).

Auskünfte: Erziehungs-, Kultur- und Umweltschutzdepartement

Die Regierung dankt dem Regierungsrat des Kantons Zürich für die erneute namhafte Unterstützung aus dem Gemeinnützigen Fonds an vier Projekte im Kanton Graubünden.

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Wahlbeschluss in die Integrationskommission

Die Regierung wählt Márcia Cristina da Fonseca Lopes Figueiredo und Rachel Brunnschweiler als neue Mitglieder ergänzend in die Integrationskommission für die bis 31. Juli 2030 dauernde Amtsperiode.

Als Fachgremium vertritt die kantonale Integrationskommission die wichtigsten Integrationsfelder im Kanton. Sie nimmt zu integrationsrelevanten Themen eine beratende Funktion ein und wirkt bei der Festlegung der Schwerpunkte der kantonalen Integrationsförderung mit.

Auskünfte: Departement für Justiz, Sicherheit und Gesundheit

Die Regierung wählt Márcia Cristina da Fonseca Lopes Figueiredo und Rachel Brunnschweiler als neue Mitglieder ergänzend in die Integrationskommission für die bis 31. Juli 2030 dauernde Amtsperiode.

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zuständig: Regierung