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Fachbereich Zivilschutz Bauten

Der Fachbereich Zivilschutz Bauten ist zuständig für:

Schutzanlagen  Werterhaltung, Kontrollen  
Schutzräume Projektgenehmigung, Steuerung, Kontrollen, Zuweisungsplanung
Alarmierung Sirenenwartung, Sirenentest

Schutzanlagen

Schutzanlagen umfassen Kommandoposten, Bereitstellungsanlagen, geschützte Sanitätsstellen und geschützte Spitäler. Im Gegensatz zu den (Personen-) Schutzräumen haben diese Anlagen nicht nur den Schutz der Bevölkerung zu gewährleisten. Jede dieser Bauten erfüllt eine wichtige Funktion im Rahmen des gesamten Bevölkerungsschutzes.

Schutzräume

Die Schutzraumbaupflicht ist im Bevölkerungs- und Zivilschutzgesetz geregelt. Sie ist seit 1966, bis auf ein paar technische Details, praktisch unverändert. Sind in Gemeinden zu wenige Schutzplätze vorhanden, so muss die Eigentümerin oder der Eigentümer beim Bau eines Wohnhauses ab 8 Zimmer, bei Beurteilungsgebieten mit mehr als 1000 Einwohner ab 38 Zimmer, einen Schutzraum erstellen und ausrüsten. Muss kein Schutzraum gebaut werden, ist in jedem Fall eine Ersatzabgabe zu entrichten. In Gebieten, in denen zu wenige Schutzräume vorhanden sind, muss die Gemeinde für den Bau von öffentlichen Schutzräumen sorgen.

Alarmierung

Im Kanton Graubünden sind über 330 Sirenen installiert. Etwa einen Drittel sind Kombisirenen, bei denen auch der Wasseralarm aufgeschaltet ist. Jährlich werden am ersten Mittwoch im Februar die Sirenen gesamtschweizerisch akustisch überprüft. Die Sirenen dienen für die sofortige Alarmierung der Bevölkerung bei eintretenden Ereignissen. Bei einem ertönen der Sirene ist es wichtig, die Verhaltensanweisungen im Radio zu befolgen.

 

Die Formulare und die Steuerung Schutzraumbau finden Sie unter Downloads.