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Der November 2025 zeigte sich wettertechnisch sehr vielseitig. Das ganze Spektrum zwischen goldigen Herbsttagen und erstem Schneefall, sowie Frost stand auf dem Programm. Die Frequenzen in der Bündner Hotellerie fielen entsprechend ähnlich aus. So verbuchten die Beherbergungsbetriebe im Vergleich zum Rekord-November 2024 ein Minus von 6,7 Prozent.

Im November 2025 wurden in den Bündner Hotel- und Kurbetrieben 123'523 Logiernächte generiert. Das sind 8'871 weniger als im Rekord-Monat November 2024. Das kantonsweite Minus entfällt insbesondere auf den starken Rückgang in den Destinationen Engadin St. Moritz und das Unterengadin. Diese konnten im Vorjahr überdurchschnittlich vom formidablen Herbstzauber profitieren. Zulegen konnten im Vorjahresvergleich andererseits die Destinationen Chur und Arosa, gefolgt von der Viamala, Bergün Filisur und dem Prättigau.

Die Zimmerauslastung erreicht bekanntlich im Monat November ihren Tiefststand in Graubünden. Zahlreiche Betriebe sind geschlossen und generieren damit keine Auslastung. Im letzten November verbuchten lediglich die Destinationen Chur, Bündner Herrschaft und Prättigau eine Auslastung höher als ein Drittel. Die tiefste Auslastung, oft wegen Betriebsferien, erreichen die Destinationen Val Surses und Bregaglia Engadin. Im Vergleich zum Vorjahr ist die Auslastung vielerorts leicht gesunken. Mit einer Steigerung der Auslastung um knapp 4 Prozentpunkte entwickelte sich die Auslastung in der Destination Prättigau am erfreulichsten. Andererseits reduzierte sich die Auslastung in der Destination Vals mit einem Minus von 3,9 Prozentpunkten am stärksten.

Spontane Buchungen der Schweizer Gäste sind tiefer ausgefallen

Der Löwenanteil des Logiernächterückgangs entfällt auf das Minus bei den Schweizer Gästen. Sie generierten fast 9 Prozent weniger Übernachtungen als im ausserordentlich guten Vorjahr. Im Vergleich zum Mittel der letzten 5 Jahre ist der November 2025 als durchschnittlicher Monat bei den Schweizer Frequenzen zu werten. Es folgt das Minus bei den Gästen aus Deutschland und Italien, welche ebenfalls im November 2024 eine sehr hohe Nachfrage generiert haben. Bei beiden Herkunftsmärkten sind die Frequenzen vom November 2025 somit zwar tiefer als im Vorjahr, aber überdurchschnittlich im mittelfristigen Vergleich.

Das grösste Plus bei den Logiernächten generierten indessen die Gäste aus den Vereinigten Staaten und dem Vereinigten Königreich. Ausserdem entwickelte sich die Nachfrage aus Zentral- und Südamerika äusserst positiv.

Rekordjahr 2025 im Bündner Tourismus in Reichweite

In den ersten elf Monaten des Kalenderjahres 2025 generierte die Bündner Hotellerie bereits mehr als 5 Millionen Logiernächte. Per Ende November zählten die Hotel- und Kurbetriebe damit über 110'000 Logiernächte mehr als zum gleichen Zeitpunkt vor einem Jahr. Ausserdem liegt die Bilanz per Ende November bei eine Plus von 22'000 Logiernächten gegenüber dem Wert aus dem Jahr 2022, welches seinerzeit als frequenzstärkstes Jahr im Tourismus der letzten 15 Jahre in die Bücher einging.

Die jüngsten Umfragen bei den Bündner Hotelbetrieben zeigen, dass auch im Dezember wohl mit einem Plus zum Vorjahr zu rechnen ist, damit könnte der jüngste Rekord aus dem Jahr 2022 mit 5,57 Millionen Logiernächten bereits im Berichtsjahr 2025 erneut fallen.

Datenblatt Beherbergungsstatistik: Monatsdaten November

Datenblatt Bruttozimmerauslastung: Bruttozimmerauslastung November

Weitere Daten: Beherbergungsstatistik (gr.ch)

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