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Virtuell durch das neue Verwaltungsgebäude "sinergia"

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Das Band ist durchschnitten: Die Regierungsräte Mario Cavigelli und Marcus Caduff haben heute Morgen das neue Verwaltungsgebäude "sinergia" in Chur offiziell eröffnet. Die Bevölkerung hat ab sofort die Möglichkeit, das Bürogebäude virtuell zu erkunden. Ein interaktives 360-Grad-Video begleitet interessierte Bürgerinnen und Bürger durch die neuen Verwaltungsräume.

Mit einem programmreichen "Tag der offenen Tür" hätte das Verwaltungszentrum "sinergia" feierlich eröffnet werden sollen. Die Bauherrschaft und alle am Bau beteiligten Personen und Unternehmen haben sich bereits darauf gefreut, der Bevölkerung das Bauwerk persönlich vorstellen zu dürfen. Die Corona-Pandemie hat den Alltag aber weiterhin fest im Griff, was die Durchführung einer solchen Eröffnung verunmöglicht.

"sinergia" virtuell erleben
Um der Bevölkerung einen Einblick in den hoch funktionellen Neubau zu ermöglichen, hat das Hochbauamt als Alternative zu einer persönlichen Besichtigung ein interaktives 360-Grad-Erlebnis realisiert. Das Video begleitet die Zuschauerinnen und Zuschauer unter anderem durch die neuen Open-Space-Büros, die Sitzungszimmer, das Restaurant, die Lounge oder das Labor. Sympathische Stimmen führen in allen Kantonssprachen durch die Räumlichkeiten und liefern Hintergrundinformationen zu Arbeitsformen, Raumstandards, Energieeffizienz oder Kunst am Bau. Verfügbar ist das Video auf der Webseite und auf dem Youtube-Kanal des Kantons Graubünden.

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Synergien im Dienst der Bevölkerung nutzen
Mit dem Neubau des Verwaltungszentrums ist der jüngste Meilenstein der kantonalen Immobilienstrategie abgeschlossen. Insgesamt sollen künftig, über den Kanton verteilt, neun Verwaltungszentren betrieben werden. In Ilanz, Roveredo, Thusis, Davos, Scuol, Landquart und nun in Chur sind diese bereits belegt. In Samedan und Poschiavo sollen weitere Verwaltungszentren folgen. Die kantonale Verwaltung rückt damit in der Hauptstadt und den regionalen Hauptorten insgesamt näher zusammen. Sie wird für die Bürgerinnen und Bürger konzentriert und leichter auffindbar. Es verstärkt ausserdem die Wahrnehmung der Mitarbeitenden, gemeinsam zugunsten unserer Bevölkerung arbeiten zu dürfen. Synergien können besser genutzt, Abläufe optimiert und laufende Kosten eingespart werden.

Mit Nachhaltigkeitszertifikaten besonders anerkannt
Die neuen Verwaltungsräume befinden sich in einem digital geplanten, höchst energieeffizienten und nachhaltigen Gebäude, das gleich dreifach zertifiziert ist. Es ist das grösste Gebäude der Ostschweiz, das den Standard "Minergie-P-Eco" erfüllt. Es überbietet die Anforderungen dafür sogar deutlich. Im Bereich der ganzheitlichen Nachhaltigkeit verleiht ausserdem das Netzwerk Nachhaltiges Bauen Schweiz (NNBS) dem neuen Gebäude mit dem Zertifikat "SNBS 2.0 Hochbau – Verwaltung und Büro, Platin" die höchste von ihm verliehene Auszeichnung. Der Neubau wird den strengen Nachhaltigkeitsvorgaben in allen Phasen des Lebenszyklus gerecht – vom architektonischen Entwurf über die ökologische Ausführung und die hochwertige Standortgestaltung bis zur effizienten Bewirtschaftung und zu einem sachgerechten Unterhalt. Mit der Zertifizierung als "2000-Watt-Areal" gelingt dem neuen Verwaltungszentrum schliesslich der Nachweis für den nachhaltigen Umgang mit Ressourcen und Emissionen für die Erstellung und den Betreib des neuen Gebäudes sowie für die vom Bürostandort ausgehende Mobilität. Die Zielwerte werden mit hohen 73 Prozent sehr gut erfüllt.

Innovativer Bau als Massstab für die Zukunft
Für die Mitarbeitenden schafft die umfassende Nachhaltigkeitsbetrachtung gleichermassen Vorteile. Der neue Verwaltungsstandort fördert die kommunikative Arbeitskultur und bietet mit einem Angebot für Car Sharing und Elektroladestationen eine umweltfreundliche Mobilitätsinfrastruktur. Als Betreiber des Verwaltungsgebäudes ist dem Kanton eine nachhaltige und effiziente Bewirtschaftung wichtig.


Auskunftsperson:
Markus Dünner, Kantonsbaumeister, Hochbauamt Graubünden, Tel. +41 81 257 36 31, E-Mail Markus.Duenner@hba.gr.ch


Gremium: Hochbauamt
Quelle: dt Hochbauamt