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Regionale Impf- und Testzentren nehmen Betrieb auf

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Am Montag, 25. Januar 2021 werden die ersten regionalen Impf- und Testzentren in Betrieb genommen. Aufgrund der limitierten Verfügbarkeit des Impfstoffs ist weiterhin eine Priorisierung der Zielgruppen notwendig. Vorerst werden weiterhin Personen über 75 Jahren sowie Erwachsene mit chronischen Krankheiten geimpft. Die Impf- und Testzentren sind für die Doppelnutzung (impfen und testen) vorgesehen.

Die ersten der neun regionalen Impf- und Testzentren werden ab Montag, 25. Januar 2021 Impfungen vornehmen. Die Zentren, welche grundsätzlich auf der Infrastruktur der Spitäler basieren, ermöglichen die Testung symptomatischer sowie asymptomatischer Personen und sind – bis auf das Spital Oberengadin in Samedan – für die Doppelnutzung (impfen und testen) vorgesehen. Die Impf- und Testzentren werden im Bereich Administration vom Zivilschutz unterstützt.

9 regionale Impf- und Testzentren
Die priorisierten Zielgruppen werden nach vorgängiger Registration und je nach Verfügbarkeit des Impfstoffs ab 25. Januar 2021 in den Regionalspitälern Davos, Ilanz, Poschiavo, Schiers, Scuol und Thusis sowie in Zentren in Cama, Chur (Kreuzspital) und St. Moritz geimpft. Die Impftermine der angemeldeten Personen werden nach Registration durch die Zentren zugewiesen und bestätigt; es besteht keine freie Terminwahl. Die Zielgruppen werden nach Impfplan und den Vorgaben des Bundesamts für Gesundheit (BAG) priorisiert. Zurzeit liegen deutlich mehr Anmeldungen vor, als Impfstoff vorhanden ist. Aufgrund der limitierten Verfügbarkeit des Impfstoffs werden die Termine innerhalb der Impf-Zielgruppen laufend vergeben. Für die Online-Voranmeldung wird die Krankenversicherungskarte und eine Telefonnummer benötigt.

Die Impfberatungen liegen im Kompetenzbereich der Hausärztinnen und Hausärzte. Diese werden zu einem späteren Zeitpunkt bei Verfügbarkeit des Impfstoffs in den Hausarztpraxen ebenfalls Impfungen anbieten können.

Weiterhin im Einsatz stehen zwei mobile Impfequipen, die derzeit Bewohnerinnen und Bewohner in Alters- und Pflegeheimen im gesamten Kanton impfen. Bisher (Stand 21. Januar 2021, 17 Uhr) wurden 4035 Personen geimpft; das entspricht 50 von 52 Alters- und Pflegeheimen.

Weitere Informationen zu den Corona-Impfungen werden laufend auf der Website www.gr.ch/impfung ergänzt.

Aktives Testen zeigt messbare Effekte
Das Gesundheitsamt ruft die Bevölkerung auf, sich auch bei leichten Symptomen in den regionalen Zentren testen zu lassen. Aktives Testen – auch von asymptomatischen Personen - zeigt aufgrund der bisherigen Flächen- und Ausbruchsuntersuchungen einen klar messbaren Effekt und ist ein geeignetes Mittel, um Übertragungsketten des Coronavirus zu unterbrechen.

Weiter wird empfohlen, auf alle nicht notwendigen Kontakte mit anderen Personen zu verzichten und die geltenden Abstands- und Hygieneregeln konsequent einzuhalten.


Auskunft: 
Kommunikationsstelle Coronavirus Kanton Graubünden, E-Mail kfsmedien@amz.gr.ch, Tel. +41 79 716 22 95 (ausschliesslich für Medienschaffende)


Hinweis für Medienschaffende:
Aufgrund der geltenden Massnahmen gegen das Coronavirus ist ein Medientreff zum Start der Impf- und Testzentren nicht möglich. Zur Wahrung der Privatsphäre und der Persönlichkeitsrechte der Geimpften bitten wir Sie von unabgesprochenen Besuchen und Interviews in den Impf- und Testzentren abzusehen. Wenden Sie sich zur Koordination von Terminen und Auskunftspersonen bitte an die Kommunikationsstelle Coronavirus Kanton Graubünden, E-Mail kfsmedien@amz.gr.ch, Tel. +41 79 716 22 95 (nur für Medienschaffende)


Quelle: Gesundheitsamt

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