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Die Jägerinnen und Jäger im Kanton haben sehr gute Arbeit geleistet und die Hochjagdstrecke 2023 fiel trotz ungünstiger Jagdbedingungen gut aus. Während die Gäms- und Rehstrecke über dem Schnitt der letzten zehn Jahren liegt, wurden rund fünf Prozent weniger Hirsche erlegt als im langjährigen Mittel. Um die kantonal hoch angesetzten Abschusspläne zu erfüllen, müssen im November und Dezember in vielen Regionen des Kantons noch Hirsche und Rehe erlegt werden.

Die Bedingungen für die Hirschjagd im September waren wegen der warmen Temperaturen ungünstig. Dank des grossen Einsatzes der Jägerinnen und Jäger wurden aber trotzdem 3457 Hirsche erlegt. Neben der leicht überdurchschnittlichen Gämsstrecke ist besonders erfreulich, dass die Jägerinnen und Jäger in diesem Jahr nicht nur mehr Rehböcke, sondern auch deutlich mehr Rehgeissen erlegt haben.

Ergebnisse zum ersten Teil der Bündner Jagd 2023:

Anspruchsvolle Arbeit steht bevor
Wegen des regional sehr starken Wildeinflusses im Wald und den Festlegungen in der Strategie «Lebensraum Wald-Wild 2021» der Regierung fiel der Hirschabschussplan mit 5278 Hirschen hoch aus. Dieser gilt als erfüllt, wenn mindestens 3050 weibliche Tiere erlegt sind. Damit der jagdliche Auftrag erfüllt ist, müssen während der Sonderjagd noch 2218 weibliche Hirsche und deren Kälber erlegt werden. In verschiedenen Regionen muss im November und Dezember auch eine Sonderjagd auf Rehe durchgeführt werden. Kantonal beläuft sich der Rehabschussplan auf 297 Tiere.

Im «Wald-Wild-Bericht Rheintal/Schanfigg-Domleschg/Heinzenberg-Safien 2020» wurde die Sonderjagd auf Gämsjährlinge in verschiedenen Gebieten als Massnahme zur Verbesserung der Waldverjüngung definiert. In vier Gebieten werden insgesamt 19 Gämsjährlinge freigegeben.

Zusammenarbeit entscheidend
Die Reduktion der Schalenwildbestände leistet einen wichtigen Beitrag zur Sicherstellung der natürlichen Waldverjüngung. Weil im November und Dezember Hirsche und Rehe hauptsächlich in den Wintereinstandsgebieten bejagt werden, ist die Sonderjagd für den langfristigen Erhalt gesunder und gut strukturierter Schutzwälder besonders wichtig. Die Erfüllung der hohen Sonderjagdpläne wird auch in diesem Jahr in verschiedenen Regionen eine grosse Herausforderung. Es ist wichtig, dass die Arbeit der Jägerinnen und Jäger von allen Beteiligten, insbesondere auch seitens der Waldeigentümerinnen und -eigentümern unterstützt wird, auch bei schwierigen Bedingungen.

Beilagen:

Abschussplan Hirschwild Sonderjagd 2023

Abschussplanung Rehwild Sonderjagd 2023

Auskunftspersonen:

  • Lukas Walser, Abteilungsleiter Wild und Jagd, Amt für Jagd und Fischerei, Tel. +41 81 257 21 58 (erreichbar von 08.30 bis 10.00 Uhr), E‑Mail Lukas.Walser@ajf.gr.ch
  • Urban Maissen, Kantonsförster, Amt für Wald und Naturgefahren, Tel. +41 79 475 52 11 (erreichbar von 10.00 bis 12.00 Uhr), E‑Mail Urban.Maissen@awn.gr.ch

zuständig: Amt für Jagd und Fischerei

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