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Bahnverbindung Unterengadin – Obervinschgau

Die Ergebnisse des Moduls D des INTERREG-III-A-Projektes „Öffentlicher Verkehr im Dreiländereck (Rätisches Dreieck)“ liegen seit 2006 vor. Dieses Modul befasst sich mit einer neuen Bahnverbindung zwischen dem Unterengadin und dem Obervinschgau. Untersucht wurden fünf Linienführungsvarianten:

  • Variante 1: S-chanf – Livigno – Valchava – Müstair – Mals
  • Variante 2: Zernez – Punt la Drossa – Valchava – Müstair – Mals
  • Variante 3: A: Scuol – Mals (direkt)
  • Variante 3: Scuol – Valchava – Müstair – Mals
  • Variante 4: Scuol – Nauders – Reschenpass – Mals

Die Untersuchungs- und Arbeitsschwerpunkte waren: Geologische Grobuntersuchungen, generelle Linienführungen, Tunnelbau, raumplanerische Aspekte, Umweltaspekte, Verkehrserhebungen (Ist-Zustand) und Nachfrageabschätzungen, mögliche Betriebsformen, Kostenschätzungen und Gegenüberstellung der Varianten. Die Varianten liegen in einem Raum mit den unterschiedlichsten bahntechnischen Eigenheiten: Schmalspur und elektrisch (RhB), Normalspur und Dieselbetrieb (Vinschgerbahn). Die normalspurigen Anschlussbahnen werden elektrisch betrieben, weisen aber verschiedene Stromsysteme auf.

In der Studie wurde keine Entscheidung für eine Variante getroffen. Die Vor- und Nachteile der Varianten werden je nach Standpunkt unterschiedlich gewertet. Während im Vinschgau der Anschluss an die wiedereröffnete normalspurige Vinschgauerbahn im Raum Mals/Glurns klar scheint, ist das nördliche Tunnelportal nicht klar. Da müsste die Diskussion über die Varianten geführt werden.

Bahnverbindung Unterengadin-Obervinschgau Hauptbericht

Bahnverbindung Unterengadin-Obervinschgau Kurzfassung