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1. Ausgangslage

Im Dreieck Scuol – Landeck – Mals bestehen schon seit rund 100 Jahren Pläne zum Bau von Bahnverbindungen. Bereits vor dem ersten Weltkrieg hatte die RhB Pläne für eine Weiterführung der Unterengadiner Strecke von Scuol nach Nauders (ca. 31 km). In Scuol wurde deshalb für eine mögliche Weiterführung der RhB-Linie bereits 1914 die rund 200 m lange „Tirolerkurve" gebaut. Die Vinschgaubahn hingegen wollte einen RhB-Anschluss in Pfunds an die ebenfalls geplante Reschenbahn von Mals nach Landeck im österreichischen Tirol.

Eine neue Bahnverbindung zwischen Scuol und Landeck als Zubringerstrecke für das Engadin bzw. eine Anbindung des Engadins an Landeck/Innsbruck könnte den betroffenen Regionen neue wirtschaftliche Perspektiven bieten.

2. Zielsetzungen der Studie

Die Zweckmässigkeitsstudie soll folgende Fragen beantworten:

  • Welche Bedürfnisse haben die Regionen an eine solche Verbindung?
  • Was würde diese neue Eisenbahnverbindung auslösen bezüglich volkswirtschaftlicher Effekte?
  • Welche neuen Angebotspotentiale im Tourismus könnten dadurch entstehen?
  • Welche touristischen Effekte sind zu erwarten?
  • Welche Auswirkungen wird die Verbindung auf die übrigen Verkehrsmittel haben?
  • Welche Beeinflussung der Frequenzen von Postauto, MIV, Bergbahnen und Hotels in der Region ist zu erwarten?
  • Gibt es nachteilige Auswirkungen einer solchen Verkehrsverbindung?