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Plangenehmigung


Die Plangenehmigung für industrielle Betriebe und nichtindustrielle Betriebe mit erheblichen Betriebsgefahren bezweckt, dass die Vorschriften über Gesundheitsschutz und Arbeitssicherheit bereits in der Planungsphase eines Betriebes und nicht erst nach Betriebsaufnahme erfüllt werden. Nachträglich erkannte Mängel im Bau oder in den Einrichtungen eines Betriebes verursachen zusätzliche Kosten. Es handelt sich somit um ein äusserst wirksames Mittel des präventiven Gesundheitsschutzes.

Verantwortlich für die Einreichung des Gesuchs zur Plangenehmigung ist nicht nur der Arbeitgeber, sondern auch der Bauherr, der einen plangenehmigungspflichtigen Betrieb errichten oder umgestalten will.

Das Gesuch sowie die Bau- und Einrichtungspläne sind dem Arbeitsinspektorat im Doppel einzureichen.


Planbegutachtung



Im Sinne des Gesundheitsschutzes und der Arbeitssicherheit für Bau- und Einrichtungsvorhaben nichtindustrieller Betriebe begutachtet das Arbeitsinspektorat die Pläne. Eine Planbegutachtung ist wertvoll für Betriebe des Gewerbes, des Handels, der Dienstleistung, für Verwaltungen und öffentlichen Gebäuden, für Spitäler, Heime, etc… .

In der Regel werden die Planunterlagen durch die Gemeinde, den Bauherrn oder vom Projektverfasser uns zugestellt. Es kommt auch vor, dass uns die Gebäudeversicherung des Kantons Graubünden über das Bauvorhaben in Kenntnis setzt, für welche eine Planbegutachtung in Frage kommt.

Vorgaben und Formulare



Die wichtigsten gesetzlichen Vorgaben über Bau, Einrichtung und Umgestaltung von Betrieben und die entsprechenden Formulare finden Sie hier