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Badewasser

Bei der Inspektion wird zwischen Bädern mit künstlichen Becken, Badeteichen und Badestellen an Seen unterschieden.

Gemeinschaftsbäder

Unter kontrollpflichtigen Gemeinschaftsbädern sind die nachstehend aufgeführten Schwimm- und Badeanlagen mit künstlichen Becken zu verstehen, die durch die Allgemeinheit benützt werden, wie
- Hallenbäder,
- Freibäder,
- Schulschwimmbäder,
- Therapiebäder,
- Hotelbäder,
- Schwimm- und Badebecken in Wohnüberbauungen, Ferien-, Sport-, Fitness- und Wellnesscentern.

Bäder werden vom ALT in der Regel unangemeldet kontrolliert.

Neben der Wasserqualität und den allgemeinen hygienischen Anforderungen werden die Belange der Chemikaliengesetzgebung überprüft. Die Badewasserqualität muss der Verordnung über Trinkwasser sowie Wasser in öffentlich zugänglichen Bädern und Duschanlagen (TBDV, SR 817.022.11) entsprechen. Jeder Badebetrieb muss eine Chemikalien-Ansprechperson mitteilen und braucht eine interne oder externe Person mit der Fachbewilligung zur Desinfektion des Badewassers in Gemeinschaftsbädern. Als Desinfektionsmittel (Biozidprodukt) dürfen nur Chemikalien eingesetzt werden, die in der Schweiz durch die Anmeldestelle für Chemikalien zugelassen sind.

Badebecken 

Badeseen

In Seen, die zum Baden genutzt werden, kontrolliert das ALT stichprobenweise die Wasserqualität. Die Untersuchung und Beurteilung der Proben erfolgt aufgrund der Empfehlung zur Untersuchung und Beurteilung der Badewasserqualität von See- und Flussbädern (Herausgegeben vom Bundesamt für Umwelt und vom Bundesamt für Gesundheit, 2013).

Bestimmt werden E.coli und intestinale Enterokokken.

Die Beurteilung der Qualität erfolgt in Qualitätsklassen A bis D. Die Klassen A und B bedeuten, eine gesundheitliche Beeinträchtigung ist nicht zu erwarten. Die Wasserqualität der Bündner Badeseen kann praktisch immer den Klassen A und B zugeordnet werden.


See- und Flussbäder 

Badeteiche

Das Anlegen öffentlicher, künstlicher Badeteiche ist eine neue Erscheinung, die in den letzten Jahren zunehmend anzutreffen ist. Die Behandlung des Badewassers erfolgt dabei einzig auf „natürliche“ Weise.

Badeteiche umfassen zwei oder mehrere Becken, von denen ein Teil für die Badenden bestimmt ist, während der andere Teil für die Regenerierung des Wassers benötigt wird. Diese Regenerierung geschieht hauptsächlich mittels Diffusion des Wasers durch verschiedene mineralische Schichten sowie durch die Aktivität der Wasserpflanzen, Algen und der natürlich vorkommenden Mikroorganismen.

Infos

Analysenprogramme Bade- und Duschwasser
Anleitung zur Entnahme von Badewasserproben
Chemikalienansprechperson GR
Fachbewilligung GR
Mustervereinbarung externer Betrieb
Mustervereinbarung externe Person

Formulare

Probenahmeformular Bade- und Duschwasser
Probenahmeformular Bade- und Duschwasser BEISPIEL
Mitteilung CAP
Mitteilung FBI