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Informationen

Anmeldefristen

Eintragungsgeschäfte, welche im Juni bzw. Dezember 2020 im Handelsregister eingetragen werden sollen, müssen somit bis spätestens 11. Juni bzw. 11. Dezember 2020 (Poststempel bzw. Eingangstempel Grundbuchinspektorat und Handelsregister), eintragungsfähig beim Grundbuchinspektorat und Handelsregister eingereicht werden. Später eingegangene Geschäfte werden im Rahmen unserer Kapazitäten raschmöglichst bearbeitet.

Abschaffung Inhaberaktien

Abschaffung Inhaberaktien

Per 1. November 2019 wurden die Inhaberaktien faktisch abgeschafft (Art. 622 Obligationenrecht, OR). Inhaberaktien sind nur noch zulässig, wenn die Gesellschaft Beteiligungspapiere an einer Börse kotiert oder die Inhaberaktien als Bucheffekten ausgestaltet hat. Aktiengesellschaften, welche diese Voraussetzungen nicht erfüllen, müssen bis 30. April 2021 durch Statutenänderung ihre Inhaberaktien in Namenaktien umwandeln. Am 1. Mai 2021 werden unzulässige Inhaberaktien von Gesetzes wegen in Namenaktien umgewandelt. Bitte konsultieren Sie die folgende Anleitung des Staatssekretariats für internationale Finanzfragen (SIF): https://www.sif.admin.ch/sif/de/home/dokumentation/fachinformationen/anleitungen_global_forum.html

Auskünfte aus dem Handelsregister

Auskünfte aus dem Handelsregister erhalten Sie rund um die Uhr auf dem Internet. Die Informationen sind gratis.

Einfache telefonische Auskünfte sind ebenfalls gratis. Die Gebühren für qualifizierte Auskünfte belaufen sich auf CHF 6.00 pro Rechtseinheit. Sind zeitraubende Nachforschungen erforderlich, wird eine Gebühr bis zu CHF 30.00 in Rechnung gestellt.

Telefonische und mündliche Auskünfte werden grundsätzlich unverbindlich erteilt. Sie gewähren keinen Rechtsanspruch in einem allfälligen späteren Verfahren. Anfragen, die zu umfangreichen Abklärungen führen, und Rechtsfragen werden schriftlich beantwortet. Die Gebühren werden gleich hoch angesetzt, wie die Gebühren für Vorprüfungen (vgl. Vorprüfung von Handelsregisterbelegen).

Sie können auch an unserem Schalter Einsicht in das Hauptregister und in die Belege nehmen. In diesem Fall ist eine frühzeitige telefonische Voranmeldung erforderlich, damit die Akten vorgängig bereitgestellt werden können.

Auszüge aus Registerkarten

Auszüge und Registerakten können schriftlich per Post, per Fax, Mail, über Internet oder telefonisch bestellt werden.

Bitte beachten Sie: Handelsregisterakten und Rechnung können nur dem Besteller direkt zugestellt werden (keine Drittadressen). Die Auslieferung erfolgt per A-Post.

Sie können bei uns folgende Dokumente beziehen:

  • Handelsregisterauszug (beglaubigt)
  • Negativbescheinigung (Bescheinigung, dass eine bestimmte Rechtseinheit nicht eingetragen ist)
  • Zeugnis in Deutsch, Englisch, Französisch, Italienisch (Bescheinigung über bestimmte Eintragungsinhalte)
  • Statuten (beglaubigte oder unbeglaubigte Kopie)
  • Registerakten (beglaubigte oder unbeglaubigte Kopien

Checklisten und ausführliche Informationen zur Firmengründung

Erfahren Sie, wie Sie die geeignete Rechtsform wählen, bei der Marktanalyse vorgehen, einen Businessplan erstellen und die Eintragung ins Handelsregister vornehmen.

https://www.kmu.admin.ch/kmu/de/home/praktisches-wissen/kmu-gruenden.html

Coronavirus und Generalversammlungen

https://www.bj.admin.ch/dam/data/ejpd/aktuell/news/2020/2020-03-06/faq-gv-d.pdf

Kurzarbeitsentschädigung

Für ein Gesuch betreffend Kurzarbeitsentschädigung benötigt es keinen Handelsregisterauszug.

Vorprüfung von Handelsregisterbelegen

Fehler und rechtliche Mängel sind im Vorbereitungsstadium einfacher zu korrigieren als nach der Beurkundung oder nach dem Beschluss eines Gesellschaftsorgans. Dokumente, die als Belege für eine Eintragung dienen sollen, können daher im Entwurf per Post, Fax oder E-Mail zur Vorprüfung eingereicht werden.

Die Vorprüfung ist gebührenpflichtig. Die Gebühren werden nach Aufwand verrechnet, wobei der Stundenansatz CHF 100.00 bis CHF 250.00 beträgt. Sämtliche Vorprüfungen werden in der Reihenfolge der Eingänge behandelt.

Die Vorprüfung und Rücksendung der Akten erfolgt normalerweise innerhalb von fünf Arbeitstagen.

Für besonders eilige Vorprüfungen (innert 3 Arbeitstagen und mit „dringend“ oder „dringlich“ oder „express“ usw. bezeichnet) wird ein Zuschlag von 50 % der ordentlichen Vorprüfungsgebühr verrechnet.

Vorprüfungen erfolgen nur, wenn wir über die entsprechenden Kapazitäten verfügen. In den Monaten Juni und Dezember bestehen in der Regel keine Kapazitäten für Vorprüfungen.