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Luftbild-Dokumentation

 
In der Archäologie und Denkmalpflege kommt der fotografischen Dokumentation ein hoher Stellenwert zu. Fotos sind neben Plänen die einzigen Unterlagen, auf denen Befunde in Ausgrabungen und an Baudenkmälern archiviert bleiben, nachdem Bauvorhaben und bauliche Eingriffe die Spuren vergangener Epochen unwiederbringlich getilgt haben. Vom Boden aus lassen sich Strukturen und Gebäude meist fotografisch nur unvollständig oder in Ausschnitten erfassen. Für das bessere Verständnis zusammenhängender Befunde und Strukturen sowie grösserer Baukomplexe wie Burgen- und Kirchenanlagen sind sofort verfügbare Übersichtsbilder, zur Veranschaulichung und entzerrt als Grundlage planimetrischer Darstellungen, von grossem Wert. Seit dem Jahre 2013 verfügt der Archäologische Dienst Graubünden über ein mit digitaler Fotokamera ausgerüstetes Fluggerät, mit dem solche Bilder aufgenommen werden können. Die Drohne, ein sogenannter Hexakopter, wird durch Elektromotoren angetrieben und vom Boden aus per Fernsteuerung in die gewünschte Position über das Zielobjekt dirigiert.

Der Einsatz, die sichere Handhabung und Wartung dieses Hightech-Gerätes erfordert ein grosses Mass aviatischer Kenntnisse. Pilotiert wird die Drohne von einem langjährigen Mitarbeiter, der sich innerhalb und ausserhalb des Archäologischen Dienstes das nötige Rüstzeug dazu erarbeitet hat.

Kontakt: Amanda Zwicky

Alles besser als Krieg - zum sinnvollen Einsatz ferngesteuerter Drohnen in Ärchäologie und Denkmalpflege