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Archive

 
Die sachgerechte und professionelle Pflege der gesamten und vielfältigen Ausgrabungsdokumentationen (Fotos, Pläne, Zeichnungen, Tagebücher, Listen etc.) in analoger und zunehmend digitaler Form ist eine wesentliche und immer komplexer werdende Aufgabe des Archäologischen Dienstes seit seiner Gründung im Jahr 1967. Um auch in Zukunft alle Informationen zum archäologischen Erbe des Kantons Graubünden zu bewahren, standen im Herbst 2013 umfangreiche Migrations- und Implementierungsarbeiten neuer Datenbankapplikationen (Sach- und Bilddatenbank Imdas Pro und Imagic Ims) an. Der Kanton Graubünden betreibt dieses aufwändige Datenbankprojekt gemeinsam mit den archäologischen Fachstellen der Kantone Zürich und Thurgau bzw. des Fürstentums Liechtenstein.

Gemeindearchiv
Im Gemeindearchiv sind für jede Gemeinde Graubündens sämtliche Fundmeldungen, Akten, Verfügungen, Protokolle und Grabungsdokumente in Papierform abgelegt.

Planarchiv
Neben Übersichts- und Detailplänen der bald 100-jährigen Grabungstätigkeit im Kanton beinhaltet das Planarchiv zahlreiche historische Ansichten und Karten.

Fotoarchiv
Neben den Fotos der Befunde und Funde sind historische Aufnahmen von Fundstellen, Luftaufnahmen und Vergleichsfunde aus anderen Regionen als farbige Diapositive und Schwarz-Weiss-Abzüge inventarisiert.

Fundarchiv
Die ersten bekannten archäologischen Funde wurden in Graubünden im 19. Jahrhundert gemacht. Heute umfasst der Bestand über 100 000 Objekte, von welchen die Hauptmasse im Kulturgüterschutzraum in Haldenstein eingelagert ist. Zudem steht uns seit 2012 das ehemalige Zeughaus in Malans als Depot zur Verfügung. Zahlreiche Funde sind Bestand der Dauerausstellung im Rätischen Museum in Chur (Rätisches Museum, Dauerausstellung Funde und Befunde).

Digitales Fundstellenarchiv und Bildmanagementsystem
Seit mehr als 10 Jahren verfügt der Archäologische Dienst Graubünden über digitale Datenbank-Applikationen – seit Herbst 2013 über Imdas-Pro als Nachfolgeprodukt von SPATZ – in welchen alle neuen Grabungen, Fundstellen, Funde und sämtliche Sachdaten professionell und zentral verwaltet werden. Ziel der kommenden Jahre wird es sein, auch das bestehende analoge Gemeindearchiv inklusive aller Altgrabungen fortlaufend in diese Datenbanken zu implementieren.