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Bevölkerung

Der Kanton Graubünden mit seinen 198 500 Einwohnerinnen und Einwohnern ist der am dünnsten besiedelte Kanton der Schweiz. Die Bevölkerungsdichte beträgt rund 27,9 Personen pro Quadratkilometer.

Ende 2019 zählte der Kanton Graubünden 198 500 Einwohnerinnen und Einwohner. Mit rund 27,9 Personen pro Quadratkilometer ist Graubünden der am dünnsten besiedelten Kanton. In der Hauptstadt Chur, einer der ältesten Siedlungen der Schweiz, leben rund 37 500 Personen.

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©Andrea Badrutt

Die Schweiz im Kleinen

Die häufig verwendete Bezeichnung "Schweiz im Kleinen" trifft auf Graubünden insbesondere auf die Zusammensetzung der Bevölkerung zu. Im einzigen dreisprachigen Kanton der Schweiz sprechen 76 Prozent der Bevölkerung Deutsch, 14 Prozent Rätoromanisch, 10 Prozent Italienisch.

Die Vielfalt zeigt sich auch bei den Konfessionen. Rund 43 Prozent der Bevölkerung ist römisch-katholisch und 34 Prozent evangelisch-reformiert. Anderen christlichen Glaubensrichtungen gehören rund 4 Prozent an. 15 Prozent sind konfessionslos.

Knapp ein Fünftel der Bündner Bevölkerung ist 19 Jahre alt und jünger. Der Anteil der Altersgruppe von 20 bis 64 Jahren liegt bei 62 Prozent, und knapp 20 Prozent der Einwohner sind über 65 Jahre alt.