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Die Bündner Bevölkerung ist in den letzten Jahren praktisch ausschliesslich aufgrund der ausländischen Zuwanderung gewachsen. Im Vergleich zur Schweiz fällt das Wachstum nach wie vor aber deutlich unterdurchschnittlich aus.

Der Geburtensaldo (Anzahl Lebendgeburten minus Anzahl Todesfälle) fiel im letzten Jahr negativ aus. Während sich die Anzahl Lebendgeburten auf tiefem Niveau stabilisierte, lagen die Anzahl Todesfälle im 2020 über dem langjährigen Mittel. Dies führte insbesondere bei der ständigen Schweizer Wohnbevölkerung in Graubünden zu einem ausgeprägten Überschuss an Todesfällen im Vergleich zu den Geburtenzahlen. Ausserdem schreitet die demographische Alterung der Bevölkerung voran.

Die als Vollerhebung konzipierte Statistik BEVNAT (jährliche Statistik der Geburten, Heiraten, Scheidungen, Todesfälle, Vaterschaftsanerkennungen, Adoptionen und eingetragenen Partnerschaften) ist eine der wichtigsten Grundlagen für die Beobachtung der Entwicklung von Ehe und Familie in der Schweiz und liefert Eckwerte für zahlreiche weitere Statistiken.