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Coronavirus (COVID-19)

Die Corona-Pandemie beeinflusst das kulturelle Leben nach wie vor massiv. Schutzmassnahmen sowie die Verschiebung und Absage von kulturellen Veranstaltungen und Projekten beeinträchtigen eine Vielzahl von Kulturinstitutionen und -schaffenden.


Um die weiterhin massiven Auswirkungen des Coronavirus im Kulturbereich abzufedern und die kulturelle Vielfalt zu erhalten, haben Bund und Kantone die Rahmenbedingungen für die Weiterführung der Unterstützungsmassnahmen im Kultursektor definiert. Grundlage dafür sind Art. 8 des Covid-19-Gesetzes und die Covid-19-Kulturverordnung des Bundes.  

Unterstützung für den Kultursektor

Die Finanzhilfen für Kulturunternehmen wurden vom Bund wie vom Kanton verlängert. Kulturunternehmen können neu zusätzlich zu den Ausfallentschädigungen auch Beiträge für Transformationsprojekte beantragen.

Die Mittel für das Jahr 2020 wurden vom Kanton gesprochen. Im Jahr 2021 sollen die Unterstützungsmassnahmen unter Vorbehalt der Genehmigung eines Nachtragskredites durch die Regierung und die Geschäftsprüfungskommission des Grossen Rates weitergeführt werden.

 

Kulturunternehmen können zudem Kurzarbeitsentschädigung beantragen. Als Kurzarbeit gelten auch Arbeitsausfälle, die auf behördliche Massnahmen oder andere, vom Willen des Arbeitgebers unabhängige Umstände zurückzuführen sind. Da die Ausfallentschädigungen für Kulturunternehmen subsidiär zu den Kurzarbeitsentschädigungen sind, sind Betroffene in einem ersten Schritt aufgefordert, nach Möglichkeit Kurzarbeitsentschädigung zu beantragen. 

Aufgrund der kurzfristig verhängten Massnahmen, findet die Voranmeldefrist von 10 Tagen keine Anwendung, wenn die Voranmeldung innerhalb von 3 Tagen nach Inkraft-Treten der Massnahmen erfolgt. D.h. es kann ab dem Eingangsdatum der Voranmeldung abgerechnet werden.

Link Anmeldung Kurzarbeit

 

Am 18. Dezember 2020 und am 27. Januar 2021 hat der Bundesrat die Covid-19-Kulturverordnung angepasst und entschieden, dass Kulturschaffende für Schäden ab dem 1. November 2020 bis Ende 2021 auch wieder Ausfallentschädigungen beantragen können.

Die Gesuche sind grundsätzlich rückwirkend einzureichen, d.h. der Schaden muss zum Zeitpunkt der Gesuchseinreichgung bereits eingetreten sein.

Weiterhin ist der Verein Suisseculture Sociale ebenfalls Anlaufstelle für Kulturschaffende. Kulturschaffende erhalten auf Gesuch hin weiterhin nicht-rückzahlbare Geldleistungen zur Deckung der unmittelbaren Lebenshaltungskosten, sofern sie diese nicht selber bestreiten können. Zudem können selbständigerwerbende Kulturschaffende, die ihren Betrieb schliessen mussten oder deren Veranstaltungen verboten wurden, auch über den 16. September 2020 hinaus bei der kantonalen Ausgleichskasse Corona Erwerbsersatzentschädigung beziehen. Sie müssen dafür bei ihrer Ausgleichskasse aber einen neuen Antrag einreichen.

Link Verein Suisseculture Sociale
Link SVA Graubünden

Kulturvereine im Laienbereich, die ein Veranstaltungsbudget von weniger als 50 000 Franken aufweisen reichen ihr Gesuch um Ausfallentschädigung bei den Schweizerischen Dachverbänden ein.

Link Gesuchseinreichung


Neue Gesuchsformulare für Ausfallentschädigungen von Kulturschaffenden und Kulturunternehmen sowie Beiträge für Transformationsprojekte von Kulturunternehmen finden Sie unter "Gesuche".

Bei Fragen wenden Sie sich bitte an corona@afk.gr.ch.

 

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Rechtliche Grundlagen

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Umsetzung

Ausfallentschädigung für Kulturunternehmen

 

Ausfallentschädigung für Kulturschaffende

 

Transformationsprojekte

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Fristen

Im Jahr 2021 sollen die Unterstützungsmassnahmen unter Vorbehalt der Genehmigung eines Nachtragskredites durch die Regierung und die Geschäftsprüfungskommission des Grossen Rates weitergeführt werden.

 

>> Termine für Gesuche um Ausfallentschädigung für Kulturunternehmen

Die Gesuche sind grundsätzlich rückwirkend einzureichen, d.h. der Schaden muss zum Zeitpunkt der Gesucheinreichung bereits eingetreten sein. Davon ausgenommen sind Gesuche für finanzielle Schäden zwischen 31. Oktober und 31. Dezember 2021.


Es gelten folgende Schadens- und Gesuchsperioden und damit verbundenen Fristen:

  • Gesuche für finanzielle Schäden bis 31. Dezember 2020 sind rückwirkend bis spätestens 31. Januar 2021 einzureichen. In der Regel können Schäden im Zeitraum 1. November 2020 bis 31. Dezember 2020 angemeldet werden. Für den Schadenszeitraum vom 26. September bis zum 31. Oktober 2020 können Gesuche nur eingereicht werden, wenn der Schaden am 20. September 2020 noch nicht feststand.
  • Gesuche für finanzielle Schäden im Zeitraum vom 1. Januar bis 30. April 2021 sind rückwirkend so rasch als möglich, spätestens aber bis am 31. Mai 2021 einzugeben.
  • Gesuche für finanzielle Schäden im Zeitraum vom 1. Mai bis 31. August 2021 rückwirkend sind so rasch als möglich, spätestens aber bis am 30. September 2021 einzugeben.
  • Gesuche für finanzielle Schäden im Zeitraum vom 1. September bis 31. Dezember 2021 sind spätestens bis am 30. November 2021 einzugeben.

Die Fristen sind verbindlich. Verspätet oder zu früh angemeldete Schäden werden nicht berücksichtigt.

Die angeführten Fristen für den Schadenszeitraum beziehen sich bei Veranstaltungen oder Projekten auf denjenigen Zeitraum, in dem die entsprechende Veranstaltung oder das Projekt geplant war. Gab es Kosten – z.B. eine Lokalmiete oder Personalkosten –, die bereits vorher in direktem Zusammenhang mit der Veranstaltung oder dem Projekt entstanden sind, können diese bei der Ausfallentschädigung geltend gemacht werden (vgl. FAQ Ausfallentschädigungen).

 

>> Termine für Gesuche um Ausfallentschädigungen für Kulturschaffende

Die Gesuche sind grundsätzlich rückwirkend einzureichen, d.h. der Schaden muss zum Zeitpunkt der Gesucheinreichung bereits eingetreten sein. Davon ausgenommen sind Gesuche für finanzielle Schäden zwischen 31. Oktober und 31. Dezember 2021.

Es gelten folgende Schadens- und Gesuchsperioden und damit verbundene Fristen:

  • Gesuche für finanzielle Schäden im Zeitraum vom 1. November 2020* bis 30. April 2021 sind rückwirkend so rasch als möglich, spätestens aber bis am 31. Mai 2021 2021 einzugeben. *oder ab dem 26. September 2020, falls der Schaden nicht bereits am 20. September feststand.
  • Gesuche für finanzielle Schäden im Zeitraum vom 1. Mai bis 31. August 2021 sind rückwirkend so rasch als möglich, spätestens aber bis am 30. September 2021 einzugeben.
  • Gesuche für finanzielle Schäden im Zeitraum vom 1. September bis 31. Dezember 2021 sind spätestens bis am 30. November 2021 einzugeben.

Die Termine und Fristen sind verbindlich. Verspätet oder zu früh angemeldete Schäden werden nicht berücksichtigt.

Die angeführten Fristen für den Schadenszeitraum beziehen sich bei Veranstaltungen oder Projekten auf denjenigen Zeitraum, in dem die entsprechende Veranstaltung oder das Projekt geplant war. Gab es Kosten – z.B. eine Lokalmiete oder Personalkosten –, die bereits vorher oder danach in direktem Zusammenhang mit der Veranstaltung oder dem Projekt entstanden sind, können diese bei der Ausfallentschädigung geltend gemacht werden. 

>> Termine für Gesuche um Transformationsprojektbeiträge

Gesuche für Beiträge an Transformationsprojekte können laufend eingereicht werden. Es wird empfohlen, sie frühzeitig und vor Projektstart einzureichen. Der letztmögliche Termin ist der 30. November 2021.


Im Kanton Graubünden gelten folgende Behandlungstermine für Gesuche um Transformationsprojektbeiträge: 

  • 28. Februar 2021
  • 31. Mai 2021
  • 31. August 2021
  • 20. Dezember 2021

 

Die Webseite wird aufgrund der sich verändernden Rahmenbedingungen regelmässig aktualisiert (Stand 14. April 2021).