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Coronavirus (COVID-19)

Die Corona-Pandemie beeinflusst das kulturelle Leben nach wie vor massiv. Schutzmassnahmen sowie die Verschiebung und Absage von kulturellen Veranstaltungen und Projekten beeinträchtigen eine Vielzahl von Kulturinstitutionen und -schaffenden. Zugleich werden Projekte und Konzepte entwickelt, um sich den sich verändernden Rahmenbedingungen anzupassen.


Am 20. September 2020 ist die Frist für Gesuche für Ausfallentschädigungen für finanzielle Schäden bis Ende Oktober abgelaufen. Dies, weil die Geltungsdauer der eidgenössischen COVID-Verordnung Kultur auf sechs Monate befristet war und am 20. September 2020 abgelaufen ist. Um die weiterhin massiven Auswirkungen des Coronavirus im Kulturbereich abzufedern und die kulturelle Vielfalt zu erhalten, arbeiten Bund und Kantone intensiv daran, die Grundlagen für die Weiterführung der Unterstützungsmassnahmen im Kultursektor zu schaffen. Grundlage dafür wird Art. 8 des geplanten Covid-19-Gesetz des Bundes sein. Geplant ist, dass die Kantone ab 1. November 2020 an Kulturunternehmen weiter Ausfallentschädigungen und neu vor allem auch Beiträge an Transformationsprojekte ausrichten können. Die Finanzierung sollen sich Bund und Kantone weiterhin teilen.

Anlaufstelle für Kulturschaffende soll neu einzig der Verein Suisseculture Sociale, die Kantone zahlen keine Ausfallentschädigungen mehr aus. Kulturschaffende sollen auf Gesuch hin weiterhin nicht rückzahlbare Geldleistungen zur Deckung der unmittelbaren Lebenshaltungskosten erhalten, sofern sie diese nicht selber bestreiten können. Zudem können selbständigerwerbende Kulturschaffende, die ihren Betrieb schliessen mussten oder deren Veranstaltungen verboten wurden, auch über den 16. September 2020 hinaus bei der kantonalen Ausgleichskasse Corona-Erwerbsersatzentschädigung beziehen. Sie müssen dafür bei ihrer Ausgleichskasse aber einen neuen Antrag einreichen.

Kulturvereine im Laienbereich sollen weiterhin von den Dachverbänden eine Entschädigung für den mit der reduzierten Durchführung von Veranstaltungen verbundenen finanziellen Schaden erhalten.

Detailliertere Informationen zur Weiterführung der Unterstützungsmassnahmen im Kulturbereich sowie neue Gesuchsformulare finden Sie frühestens ab 1. November 2020 auf dieser Website.