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Rumantsch/Romanisch

1. Rumantsch, emprima lingua

L' onn 1938 ha il pievel svizzer decidì da renconuscher il rumantsch sco linguatg naziunal. Ils 10 da mars 1996 è il linguatg rumantsch era da-ventà linguatg uffizial-administrativ, almain parzialmain.
Il Reglament per la renconuschientscha da la maturitad (RRM) ha tegnì quint da quest fatg ed ha mess il rumantsch sin il medem stgalim sco tschels linguatgs naziunals. Ils Rumantschs san eleger il rumantsch sco emprima lingua. Era la dotaziun correspunda a quella da tschels linguatgs materns; ella munta numnadamain a 4 uras l'emna, durant l'entir gimnasi. Igl è dentant era pussaivel da frequentar l' instrucziun da rumantsch cun ina dotaziun da 2 lecziuns l'emna tenor l'art. 13 RRM. En quel cass frequentan las scolaras ed ils scolars 4 lecziuns da tudestg e 2 lecziuns da rumantsch. Quai correspunda a la situaziun actuala

2. Romanisch als Fremdsprache

Auch auf der Stufe des Fremdsprachunterrichts wird das Romanische den anderen Fremdsprachen gleichgestellt. Die romanische Sprache kann als 2. Kantonssprache, als dritte Sprache und als Schwerpunktfach gewählt werden.
Der Romanischunterricht als zweite Kantonssprache, als dritte Sprache sowie als Schwerpunktfach trägt dazu bei, Fremdes und Gemeinsames in einem der so unterschiedlichen Kulturräume der Schweiz zu erkennen und zu verstehen. Die Schülerinnen und Schüler werden sich auch des aktiven Beitrages der Schweiz zur romanischsprachigen Kultur Graubündens bewusst. Dadurch leisten sie einen Beitrag zur Festigung und Erhaltung dieser Sprache.
Der Romanischunterricht hilft den Schülerinnen und Schülern, den Kontakt zu romanischsprechenden Menschen in ihrer Umgebung herzustellen und die romanische Sprache und Kultur in Graubünden kennen zu lernen. Er bietet den Schülerinnen und Schülern Gelegenheit, in Kontakt mit der Wirklichkeit des romanischen Sprachraums zu treten und dadurch die vier Grundfertigkeiten jeder sprachlichen Kommunikation zu erlernen.

3. Die zweisprachige Maturität

Die zweisprachige Ausbildung öffnet die Grenzen des traditionellen Fremdsprachenunterrichts, indem Schülerinnen und Schüler Sachunterricht in einer anderen als der Erstsprache vermittelt erhalten und somit gleichzeitig Sachinhalte und eine Fremdsprache lernen. Der Sachunterricht umfasst alle Fächer mit Ausnahme der Sprachfächer.
Wichtigstes Ziel des zweisprachigen Unterrichts ist es, die Fremdsprachenkompetenz der Schülerinnen und Schüler zu verbessern, die Kommunikation zwischen den verschiedenen Sprachgemeinschaften zu stärken und das Verständnis für andere Kulturen zu fördern.
Schülerinnen und Schüler, die Romanisch als Erstsprache wählen, haben die Möglichkeit, noch mindestens zwei Grundlagenfächer auf Romanisch zu besuchen, und zwar während der ganzen Ausbildung in diesen Fächern. Die beiden Grundlagenfächer stammen in der Regel aus zwei der drei Lernbereiche Geistes- und Sozialwissenschaften/Mathematik und Naturwissenschaften/Bildnerisches Gestalten und Musik.
 

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